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Ostermarkt, Reinhausen 2014 Ostermarkt, Reinhausen 2014

Mittelalterfest Reinhausen 2014

Mittelalterfest Reinhausen, 2014

(bkw) In diesen Jahren feiern viele Gemeinden und Orte ihre Jubiläen und kommen nicht selten auf die Idee, die Zeit ihrer Entstehung mit einem "Mittelalterfest", mit viel Klamauk und Troubel, zu feiern. Auch das 1000 jährige Bestehen der Kirche auf dem Kirchberg in Reinhausen nahm die Gemeinde am Osterwochenende zum Anlass für die Ausrichtung eines Mittelalterfestes.

In Reinhausen wurde jedoch zu unserer Freude ein ganz anderer Weg gewählt. Die Gemeinde bat die IG Volkelîn einen Mittelaltermarkt zu organisieren, mit dem Ziel der Darstellung des alltäglichen Lebens in der Zeit des 12. bis 15. Jahrhunderts. Dass solche "Multi-Period"-Veranstaltungen nicht ganz unproblematisch bezüglich einer deutlichen Abgrenzung der Epochen sind ist bekannt, aber dennoch gelang es ein recht stimmiges Bild darzustellen. Das Netzwerk ratterte schon in Jahr 2012 und war so war es möglich wirklich gute Darsteller nach Reinhausen zu locken.

Interessant ist dieser Ansatz auch, weil zeitgleich auf der sich in der Nähe befindlichen Burg "Berlepsch" ein "Mittelalterliches Osterfest" (Spektakel) veranstaltet wurde. Dieses schreckte jedoch weder die Gemeinde, noch die 1500 Besucher ab, die an diesem Wochenende das etwas "andere" Mittelalterfest mit dem angeschlossenen, aber separat stehenden, kulinarischen Bereich besuchten, der durch die Gemeinde selbst organisiert wurde.

In vielen Gesprächen mit den sehr aufgeschlossenen Besuchern wurde deutlich, dass viele zwar mit einer gänzlich anderen Vorstellung angereist waren, sie jedoch positiv von den Darstellern und von dem Wissen, welches auf dieser doch noch kleinen Veranstaltung vermittelt wurde, überrascht wurden. Sehr positiv wurde die Aufgeschlossenheit der Darsteller heraus gestellt und, dass es tatsächlich etwas zu sehen gab und nicht nur versucht wurde, mit allerlei Tand Umsatz zu erzielen. Zwar gab es auch Fragen wie: "Wo kann ich ein Holzschwert kaufen?", aber es ist nuneinmal nicht möglich jedem Besucher gerecht zu werden. Wir selbst konnten beobachten, dass eininge Besucher anscheinend den ganzen Tag auf der Veranstaltung verbrachten und immer wieder zurück zu unseren Ständen kamen und das Gespräch suchten.

Damit bestätigt sich wiederholt unsere Meinung, dass es auch mit einer "Living History" Veranstaltung möglich ist, die Besucher zu begeistern. Es konnte Wissen vermittelt und mit vielerlei Irrtümern aufgeräumt werden.

Zur Organisation an sich

Diese oblag, wie schon geschrieben, der IG Volkelîn in enger Abstimmung mit der Gemeinde selbst. Meike und Simone, in Unterstützung von Laura, haben die Küche geschmissen. Uwe werkelte mit Holz und ich habe mich wieder einmal der Nadelherstellung und meinem Hobby der Fotografie gewidmet (einige der Ergebnisse seht ihr hier auf der Seite).

Das Wetter war super, bis auf den Regenschauer beim Aufbau am Freitag-Abend, so dass wir leider von unten her Feuchtigkeit im Zelt hatten, die jedoch dank des guten Wetters am Samstag weitgehende verschwand. Vielleicht wird sich diese Veranstaltung irgendwann einmal wiederholen, dann würden wir uns freuen wieder mit dabei sein zu können.

Ihr / Euer Benny

Externe Verweise:

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